DESIDERATA

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Die erste Edition der DESIDERATA haben am 29. September 2012 stattgefunden. Bald finden Sie hier Photos und Berichte. Und wir arbeiten weiter…

„DESIDERATA. Ein Festtag der Wünsche. In Berlin“ ist die erste Edition eines Festivals, das die Berliner Öffentlichkeit auf das Leben der „Outsider“ aufmerksam machen will:
Im Zentrum ungewohnter, charmanter Veranstaltungsformate stehen Intellektuelle und Kulturschaffende, die sich bewusst für die Metropole Berlin als Lebens- und Arbeitsort entschieden haben. Weil sie hier wie nirgends sonst ihre eigene kulturelle Identität in das gesellschaftliche Miteinander einbringen können – sie sehen die Stadt aus einer „Außenperspektive“ und sind gleichzeitig ein zentraler, inspirierender Teil von ihr.
Im Rahmen der DESIDERATA wird Berlin zum Theater der Visionen seiner ausländischen Einwohner. Während die Stadt dieselbe bleibt, verändert sich die Perspektive: So hat man Berlin noch nie gesehen!

Programm

Die ersten DESIDERATA finden am 29. September 2012 statt. „DESIDERATA. Ein Festtag der Wünsche. In Berlin“ besteht aus zwei Programmteilen, die eng miteinander verbunden sind: Üb-ersetzen: Experiencing difference as a foreign researcher (16.30-18.30 Uhr) und PRIVATerLEBEN: Zu Gast im Berlin der „Outsider“ (20.00-24.00 Uhr). Der erste Teil des Abends findet an der Humboldt-Universität zu Berlin statt, der zweite in den privaten Wohnungen und Ateliers einiger ausländischer Kreativschaffender aus den Bereichen Kunst und Literatur. Zur Anmeldung.

Üb-ersetzen

Experiencing difference as a foreign researcher

Samstag, 29. September 2012
16.30-18.30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal

Mit drei Duos aus Wissenschaft und Literatur:
_ Christian Hawkey und Silke Weineck
_ Cia Rinne und Pedro Stoichita
_ Shane Anderson und Erik Spindler

Was heißt es, ein/e Wissenschaftler/in oder ein/e Schriftsteller/in zu sein, die oder der nicht mehr im eigenen Land operiert? Welche Beiträge werden von diesen Forschenden und Schreibenden in Deutschland und in der restlichen Welt geleistet? Inwiefern spiegelt sich das „Ausländisch-Sein bzw. -Denken” in der wissenschaftlichen Produktion, in der Lehre oder im kreativen Schreiben wider? Und ist diese Außenperspektive ein Manko oder eher eine Bereicherung für die universitären Institutionen oder die literarische Szene?

Der Rolle, die die disparaten sprachlichen und kulturellen Hintergründe in den Bereichen der Wissenschaft und des kreativen Schreibens spielen, wird sehr wenig, ja fast keine Aufmerksamkeit geschenkt. Die DESIDERATA möchten diese Aspekte thematisieren – und auf eine neue Art und Weise inszenieren. In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, den Austausch zwischen Forschern/Dozenten unterschiedlicher Disziplinen und Schriftstellern/Dichtern anzuregen und ihre je verschiedenen Herangehensweisen an ausgewählte Texte zu präsentieren. Dabei werden die unterschiedlichen Modalitäten von „Distanz“ und „Nähe“ zu einem bestimmten Objekt (bzw. zu einer bestimmten Kultur) ans Licht gebracht.

Nach der Veranstaltung wird das Publikum an der Diskussion über Integrationsprozesse sowohl in der wissenschaftlichen Tätigkeit als auch im Literaturbetrieb aktiv teilnehmen können.

Konzept: Irene Fantappiè und Marco Formisano
Moderation: Toni Bernhart
Dramaturgie: Stefanie Frauwallner
Schauspieler: Andrim Emini, Harald Krutiak, Valerie Oberhof
Ton: Alessandro Tartari

Üb-ersetzen ist für alle offen, der Eintritt ist frei. Fellows der Alexander von Humboldt-Stiftung mögen sich bitte durch das folgende Formular anmelden. Danke!

Name (Pflichtfeld)

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Gewünschte Anzahl Plätze